Old Harbor Housing Project, Öffentlicher Wohnungsbau in South Boston, Vereinigte Staaten
Das Mary Ellen McCormack Project ist ein Wohnkomplex in Südboston, der 1.016 Wohneinheiten umfasst, verteilt auf 22 dreistöckige Gebäude und 152 Reihenhäuser auf einem 27 Hektar großen Gelände. Die Anlage wurde nach dem Vorbild von Bundeswohnungsprogrammen konzipiert und bietet Wohnraum für Familien mit beschränktem Einkommen.
Das Projekt wurde während der Großen Depression als Projekt der Public Works Administration errichtet und eröffnete 1938 als erste Wohnanlage Neuenglands. Die Entwicklung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Wohnungspolitik und setzte Standards für öffentliche Wohnprojekte in der Region.
Das Projekt trägt den Namen Mary Ellen McCormack zur Erinnerung an die Mutter des US-Repräsentanten John McCormack. Die Gebäude spiegeln ihre Funktion als Wohnraum für Arbeiter wider, mit einfachen, praktischen Designs aus der Zeit ihrer Entstehung.
Der Komplex liegt in unmittelbarer Nähe zur Red Line und mehreren Buslinien, was Bewohnern und Besuchern gute Mobilitätsoptionen bietet. Die Infrastruktur wurde mit dem Ziel entwickelt, den Zugang zu Arbeitsplätzen und Dienstleistungen in der gesamten Stadt zu erleichtern.
Die Unterkunft partnerte 2017 mit der Winn-Unternehmensgruppe, um das Gelände durch ein umfassendes Sanierungsprogramm in eine gemischte Wohnsiedlung umzuwandeln. Dieses Vorhaben konzentriert sich darauf, neue Möglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Einkommensgruppen zu schaffen.
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