Orators Mound, Indianischer Grabhügel in Yellow Springs, Ohio.
Der Orators Mound ist ein in die Erde aufgeschütteter Hügel im Glen Helen Nature Preserve in Yellow Springs, der Gräber und Grabbeigaben aus präkolonialer Zeit beherbergt. Die Erdformation misst etwa 15 Meter im Durchmesser und erhebt sich anderthalb Meter über dem Gelände, wodurch sie auch heute noch deutlich in der Landschaft erkennbar ist.
Der Hügel wurde von den Adena- und Hopewell-Kulturen errichtet, die über mehrere Jahrhunderte in der Region lebten. Wissenschaftler führten Ausgrabungen in den 1950er und 1970er Jahren durch, um die menschlichen Überreste und Artefakte an diesem Ort zu dokumentieren.
Der Hügel war ein wichtiger Ort für die Adena- und Hopewell-Kulturen, die hier ihre Toten mit Grabbeigaben begruben. Besucher können noch heute die Erdformationen sehen, die zeigen, wie diese Völker ihre Verstorbenen geehrt haben.
Das Gelände ist über die Wanderwege des Glen Helen Nature Preserve zugänglich und kann kostenlos besucht werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Frühling bis Herbst, wenn die Trails in gutem Zustand sind und die Sichtbarkeit am größten ist.
In den 1840er Jahren nutzte der Präsidentschaftskandidat Henry Clay das Gelände als Rednerpult während seiner Wahlkampagne. Diese ungewöhnliche Verwendung eines antiken Monuments für politische Reden gab dem Ort später seinen jetzigen Namen.
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