Papua New Guinea Sculpture Garden, Skulpturengarten an der Stanford Universität, Santa Clara County, USA
Der Papua-Neuguinea-Skulpturengarten an der Stanford University zeigt schnitzereiche Holzpfähle, Steinmetzarbeiten und traditionelle Trommeln, die von Künstlern aus der Sepik-Region stammen. Die Objekte sind zwischen Wegen angeordnet, die sich durch das Gelände schlängeln und eine zusammenhängende künstlerische Installation bilden.
1994 brachten zehn Meisterhandwerker aus Papua-Neuguinea vier Monate lang damit zu, einen Eichenwald in eine Sammlung von Skulpturen umzuwandeln. Das Projekt entstammt einer direkten Zusammenarbeit zwischen der Stanford University und Künstlern aus der Sepik-Region, um ihre kulturelle Ausdrucksform zu bewahren.
Der Garten zeigt traditionelle Dorfanlagen mit Häusern für Ahnengeister und Figuren, die in der Sepik-Region eine wichtige Rolle spielen. Die Besucher können sehen, wie diese Orte im Alltag der Menschen dort funktionieren und welche Bedeutung sie haben.
Die Wege schlängeln sich leicht zwischen den Skulpturen hindurch und sind für Fußgänger einfach zu bewältigen. Die Beleuchtung bei Einbruch der Dunkelheit hilft, die Details der Schnitzereien besser zu sehen, daher lohnt sich ein Besuch zu verschiedenen Tageszeiten.
Zwei Künstler aus der Region interpretierten Rodins bekannte Werke Der Denker und Die Hölle neu und verbanden damit Iatmul-Mythologie mit westlicher Kunsttradition. Diese Umgestaltung zeigt, wie die Künstler universelle Themen durch ihre eigene kulturelle Perspektive neu erfunden haben.
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