Partially Buried Woodshed, Landkunst-Skulptur an der Kent State Universität, Vereinigte Staaten.
Die Partially Buried Woodshed ist eine Land-Art-Skulptur an der Kent State University, bei der ein hölzerner Schuppen mit großen Mengen Erde bedeckt wurde. Das Projekt zeigt die Wechselwirkung zwischen menschlichen Strukturen und natürlichen Prozessen über die Zeit hinweg.
Das Werk entstand in den späten 1960er Jahren und wurde Zeuge der Schießerei an der Kent State im Mai 1970. Nach diesem Ereignis wurde der Balken mit Inschriften als Gedenkzeichen versehen.
Robert Smithson schuf diese Installation, um zu zeigen, wie natürliche Kräfte Dinge langsam verändern und zerstören. Besucher können heute sehen, wie die Natur ihre Spuren auf dem Werk hinterlässt.
Die Installation liegt hinter dem Liquid Crystal Institute auf dem Campus-Gelände im Südosten. Besucher können die Betonplattform und eine Informationstafel ansehen, die die Geschichte des Werks erklären.
Die University entfernte 1984 alle hölzernen Materialien nach mehreren Vandalismusvorfällen, darunter ein Brandanschlag von 1975. Heute sehen Besucher nur noch die Betonfundamente und die Spuren des ursprünglichen Konzepts.
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