Pemberton Hall, Kolonialherrenhaus in Salisbury, Vereinigte Staaten
Pemberton Hall ist ein Kolonialgebäude in Salisbury mit Backsteinkonstruktion und charakteristischen regionalen Merkmalen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Haus zeigt ein Gambrel-Dach, eine dreibuchtige Fassade und Flemish-Bond-Ziegelbau, die für die Architektur der Eastern Shore typisch sind.
Der Handel begann, als Oberst Isaac Handy das Grundstück 1726 kaufte und darauf ein Wohnhaus errichtete. Mit dem Dock und der Straße für Tabaktransporte am Wasser wurde dies ein wichtiger Ort für den Warenaustausch der Region.
Das Gebäude zeigt Möbelstücke, die auf drei verschiedenen Inventaren aus dem 18. Jahrhundert basieren und den Alltag wohlhabender Plantagenbesitzer dokumentieren. Diese Sammlung vermittelt einen Eindruck davon, wie Menschen in dieser Zeit lebten und welche Gegenstände sie schätzten.
Das Haus kann in den warmen Monaten an bestimmten Tagen besichtigt werden, und es ist ratsam, vorher Informationen über aktuelle Besuchsmöglichkeiten einzuholen. Private Touren lassen sich im Voraus arrangieren, falls Sie einen tieferen Einblick in die Geschichte und Ausstattung wünschen.
Während des Bürgerkriegs nutzte ein Resident das Gebäude, um mit Kanonenschüssen lokale Ereignisse zu feiern, bis Unionstruppen seine öffentlichen Demonstrationen unterbinden wollten. Diese Episode zeigt, wie das Haus zum Schauplatz persönlicher politischer Ausdrücke während des Konflikts wurde.
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