Penny Cafeteria, Restaurant aus der Depressionszeit in Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Penny Cafeteria war ein Restaurant in Manhattan an der Third Avenue zwischen 34. und 35. Straße, das während der Wirtschaftskrise vegetarische Mahlzeiten anbot. Es bot einfache, nahrhafte Gerichte wie Reiswaffeln, Hafer, Suppen und Vollkornbrot an.
Das Restaurant wurde im Dezember 1931 von der Bernarr MacFadden Foundation gegründet, als die Weltwirtschaftskrise Millionen von Menschen betraf. MacFadden hatte bereits 1902 an der City Hall Place ein ähnliches Konzept erprobt, das ihn zur Gründung dieser neuen Anlage inspirierte.
Die Cafeteria bediente am ersten Tag zwischen 2.500 und 3.000 Kunden mit Gerichten wie geschrotetem Weizen, schottischem Haferbrei, Suppen und Vollkornbrot.
Das Angebot war erschwinglich gestaltet: Ein Gericht kostete einen Penny, während ein vollständiger fünfgängiger Mahlzeit für fünf Cent erhältlich war. Diese extrem niedrigen Preise machten es möglich, dass Menschen mit sehr kleinen Budgets trotzdem normale Mahlzeiten bekamen.
Der Gründer Bernarr MacFadden investierte ein großes Vermögen von fünf Millionen Dollar in dieses Projekt, um Menschen in der Krise zu helfen. Seine tiefe Überzeugung, dass gutes Essen und Gesundheit für alle erreichbar sein sollten, trieb diesen ungewöhnlichen Geschäftstraum an.
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