Preemption Line, Historische Grenzmarkierung in Zentral-New York, Vereinigte Staaten.
Die Preemption Line ist eine historische Grenzlinie im zentralen New York, die in Nord-Süd-Richtung von der Grenze zu Pennsylvania bis zum Ontariosee verläuft. Sie markierte einst die Trennlinie zwischen den Gebieten, über die Massachusetts Verhandlungsrechte besaß, und jenen, die New York direkt verwaltete.
Das Abkommen von Hartford aus dem Jahr 1786 legte die Preemption Line fest, um die Landansprüche von New York und Massachusetts nach dem Unabhängigkeitskrieg zu regeln. Zwei Vermessungen, 1788 und 1792, zogen die Linie leicht unterschiedlich, was zu dauerhaften Abweichungen bei Grundstücks- und Kreisgrenzen führte.
Die Preemption Line trennte einst das Recht, Land zu verkaufen, vom Recht, es zu regieren: Massachusetts durfte verhandeln, New York behielt die politische Kontrolle. Diese frühe Trennung von Eigentumsrechten und Staatsgewalt ist in der heutigen Aufteilung von Landkreisen und Grundstücken entlang der Linie noch erkennbar.
Die Preemption Line ist keine beschilderte Sehenswürdigkeit, sondern am besten anhand von historischen Karten und lokalen Hinweisen nachzuverfolgen, da die Linie im Gelände oft nicht sichtbar ist. Wer die Route über mehrere Landkreise hinweg erkunden möchte, sollte sich vorab über lokale historische Gesellschaften informieren, die gelegentlich Informationen und Markierungen bereitstellen.
Der Name Preemption bezieht sich auf ein rechtliches Vorkaufsrecht, das Massachusetts erhielt, um mit indigenen Völkern über Landkäufe zu verhandeln, nicht auf direktes Eigentum. Die Linie war also keine Eigentumsgrenze im üblichen Sinne, sondern eine Grenze für das Recht zu verhandeln.
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