Portsmouth Gaseous Diffusion Plant, Nuklearanreicherungsanlage in Pike County, Ohio, Vereinigte Staaten.
Die Portsmouth Gaseous Diffusion Plant ist eine stillgelegte Anlage zur Urananreicherung, die sich über ein großes Gelände in Pike County erstreckt. Das Areal enthält zahlreiche Industriegebäude, Kühlbecken und Verarbeitungsanlagen, die der Erzeugung von angereichertem Uran dienten.
Die Anlage wurde 1954 erbaut und arbeitete bis 2001 an der Urananreicherung für Atomwaffen und kommerzielle Kernkraftwerke während des Kalten Krieges. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden die Operationen eingestellt und das Gelände unterlag einem umfassenden Sanierungsprozess.
Die Anlage beschäftigte tausende lokale Arbeitskräfte, die durch die Produktion von Nuklearmaterial zur nationalen Sicherheit beitrugen.
Das Gelände ist heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, da umfangreiche Dekontaminationsarbeiten noch im Gange sind. Besucher können das Areal nur mit spezieller Genehmigung und Begleitung durch die zuständigen Behörden einsehen.
Die Anlage verbrauchte während ihres Betriebs eine enorme Menge an Elektrizität und war einer der größten industriellen Energieverbraucher der Nation. Dieses massive Energieaufkommen war notwendig, um die komplexe gasförmige Diffusionstechnik zur Isotopentrennung in Betrieb zu halten.
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