Roosevelt Field, Flughafen in den Vereinigten Staaten
Roosevelt Field ist ein ehemaliges Flugfeld in Hempstead auf Long Island, New York, das sich über eine große Fläche im Nassau County erstreckte und heute von einem der größten Einkaufszentren der USA und Wohnsiedlungen eingenommen wird. Einige alte Hangars sind noch erhalten und markieren die Grenzen des einstigen Fluggeländes.
Das Feld wurde während des Ersten Weltkriegs als Militärflugplatz angelegt und nach Quentin Roosevelt benannt, der kurz vor Kriegsende als Pilot fiel. In den 1920er Jahren entwickelte es sich zu einem der wichtigsten zivilen Flugplätze der USA, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg schrittweise für andere Zwecke umgenutzt wurde.
Das Gelände trägt den Namen von Theodore Roosevelt, dessen Familie in der Nähe auf Long Island lebte und dessen Sohn Quentin auf dem Feld flog. Straßennamen wie Lindbergh Boulevard erinnern Besucher noch heute an die Luftfahrtgeschichte des Ortes.
Das Gelände ist heute vor allem ein Einkaufszentrum, und die Überreste des Flugplatzes befinden sich an den Rändern des Geländes, weshalb es sich lohnt, die historischen Tafeln vor Ort zu suchen. Der beste Ausgangspunkt für die Besichtigung ist der Parkplatz in der Nähe der alten Hangars, wo die Geschichte des Ortes am deutlichsten sichtbar wird.
Charles Lindbergh startete 1927 von diesem Feld zu seinem nonstop Transatlantikflug nach Paris, einem der bekanntesten Ereignisse in der Geschichte der Luftfahrt. Das Startgewicht seines Flugzeugs war so hoch, dass er kaum die Telefonleitungen am Ende der Startbahn überflog.
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