Saluda, Schaufelraddampfer in Lexington, Missouri, Vereinigte Staaten
Die Saluda war ein Schaufelraddampfer auf dem Missouri River mit einer Länge von über 30 Metern. Das Schiff verfügte über Passagierunterkünfte und Frachtraum für seine vielen Reisenden.
Am 9. April 1852 explodierten die Dampfkessel der Saluda in der Nähe von Lexington, was zum Tod von über 100 Menschen führte. Dies war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Dampfschifffahrt auf dem Missouri.
Die Saluda transportierte mormonische Auswanderer aus England und Wales sowie Goldsucher auf dem Weg nach Kalifornien. Das Schiff spiegelte die vielfältigen Wanderungsbewegungen des Amerika des 19. Jahrhunderts wider.
Das Wasser des Missouri River war tückisch mit starken Strömungen und Eisbildungen, besonders im Frühjahr nahe Lexington Bend. Besucher sollten verstehen, dass solche natürlichen Bedingungen die Schifffahrt damals äußerst gefährlich machten.
Die Bewohner von Lexington reagierten mit großem Mitgefühl auf die Tragödie und richteten einen Hilfsfonds ein. Viele überlebende Kinder wurden von Bürgern aufgenommen und erhielten ein neues Zuhause in der Gemeinschaft.
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