Sabine Hall, Georgianische Plantage in Richmond County, Virginia.
Sabine Hall ist ein georgianisches Herrenhaus mit zwei Geschossen aus Ziegel und Stein, das sich in Virginia befindet und durch eine markante viersäulige Portikus auffällt. Das Gelände erstreckt sich bis zu Jugs Creek und wird begrenzt durch Route 360, wobei die originale Gartenanlage mit mehrstufigen Terrassen das Hauptgebäude mit der umliegenden Landschaft verbindet.
Landon Carter, Sohn des wohlhabenden Robert 'King' Carter, ließ das Herrenhaus zwischen 1738 und 1742 errichten und schuf damit ein bedeutendes Beispiel georgianischer Architektur. Der Bau in dieser Zeit zeigt die wachsende Macht und das Vermögen der Carter-Familie in der Kolonialgesellschaft Virginias.
Der zentrale Eingangsbereich zeigt Wandvertäfelungen aus Nussbaum und beeindruckende Schnitzereien, die das handwerkliche Können der Kolonialzeit widerspiegeln. Diese Raumgestaltung verrät viel über die Lebensweise und den Wohlstand der Familie, die diesen Ort bewohnte.
Die Anlage ist nur von außen leicht einsehbar, da ein großer Teil des ursprünglichen Geländes privat bleibt und nicht für Besucher zugänglich ist. Die beste Zeit für einen Besuch ist das wärmere Wetter, wenn die Wege rund um das Gebäude problemlos begehbar sind.
Das Herrenhaus bleibt in den Händen von Nachkommen der Carter-Familie, was bedeutet, dass viele Originalteile noch vorhanden sind. Besucher können von außen eine seltene Gelegenheit haben, eine aktiv bewohnte historische Stätte zu sehen, die wirklich noch gelebt wird und nicht nur als Museum erhalten wird.
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