Salisbury High School, public, co-educational secondary school in Salisbury, North Carolina
Salisbury High School ist eine Sekundarschule in Salisbury, North Carolina, die 1926 im Stil der Collegiate Gothic mit Steindetails und hohen Fenstern erbaut wurde. Das Gebäude wurde in mehreren Phasen erweitert und dient heute etwa 1.000 Schülern aus der unmittelbaren Umgebung.
Die Schule wurde 1926 als Boyden High School eröffnet und war zunächst nur für weiße Schüler bestimmt. Sie trat 1964 in die Desegregation ein, als die ersten schwarzen Schüler zugelassen wurden, und fusionierte 1969 vollständig mit der J.C. Price High School, wobei alle Schüler erstmals gemeinsam unterrichtet wurden.
Die Schule spiegelt die Geschichte der Rassenintegration in North Carolina wider. Besucher können die Bedeutung dieses Ortes für die Gemeinde erkennen, wo sich Schüler verschiedener Herkunft heute begegnen.
Die Schule befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums von Salisbury an der Lincolnton Road und ist leicht zugänglich. Das Gelände ist als Nationaldenkmal eingetragen und kann von außen besichtigt werden, wobei Informationen über die Architektur und Geschichte verfügbar sind.
Die Schule war 1964 Schauplatz eines Wendepunkts, als Deborah Anderson, Herman Anderson und Betty Pharr als erste schwarze Schüler aufgenommen wurden und damit den Desegregationsprozess in Salisbury einleiteten. Dieses mutige Handeln der drei Schüler markierte einen entscheidenden Moment in der Lokalgeschichte und dem Kampf um Bildungsgerechtigkeit.
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