South Side Park, Sportstätte in den Vereinigten Staaten
South Side Park war ein Baseballstadion in Chicago, das von 1901 bis 1910 das Heimstadion der Chicago White Sox war und etwa 15.000 Zuschauer fasste. Die Struktur bestand aus einer einfachen, einstöckigen Holztribüne, die hauptsächlich hinter dem Infield und an den Foullinien aufgebaut war, wobei 1901 Luxuslogen hinter der Homeplate hinzugefügt wurden.
Der Park wurde 1900 erbaut und war der erste Austragungsort der Chicago White Sox, die ihre erste offizielle Ligapartie am 24. April 1901 gegen Cleveland spielten. Der Ort diente später auch dem Negro League Team Chicago American Giants und wurde nach einem Brand im Jahr 1940 zerstört.
Der Park war ein Treffpunkt für Baseballfans aus verschiedenen Stadtteilen, die zum Spielen kamen und ihre Liebe zum Sport teilten. Die Atmosphäre an Spieltagen war lebendig, mit Zuschauern, die laut anfeuerten und das Gefühl hatten, Teil der Action zu sein.
Da der Park nicht mehr existiert, können Besucher nur die historischen Standorte in der Nähe der West Pershing Road und South Princeton Street erkunden, um sich an die frühere Baseballgeschichte Chicagos zu erinnern. Geschichtsbücher und Archive bieten die beste Möglichkeit, mehr über das ursprüngliche Ballpark und die Spiele, die dort stattfanden, zu erfahren.
In zwei vollständigen Saisons wurden im Park keine Home Runs erzielt, was zeigt, wie sehr der Park Pitcher bevorzugte und Schläger behinderte. Diese ungewöhnliche Eigenschaft machte ihn als Werfer-Park bekannt und unterschied ihn stark von anderen Baseballplätzen seiner Zeit.
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