Tuckerman Ravine, Gebirgstal in White Mountains, Vereinigte Staaten.
Tuckerman Ravine ist eine Bergschlucht an der Südostseite des Mount Washington mit Hängen zwischen 40 und 55 Grad Steigung. Die Formation sammelt natürliche Schneeablagerungen, die in manchen Wintern bis zu 17 Meter tief werden.
Die Schlucht wurde 1913 zum ersten Mal mit Skiern hinuntergefahren, als Dartmouth-Studenten sie erkundeten und damit eine neue Wintersportdisziplin einleiteten. In den 1930er Jahren baute die Zivilschutzorganisation acht Wege durch die Gegend, um sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem Harvard-Botaniker Edward Tuckerman, der die Gegend im 19. Jahrhundert erforschte. Heute ist die Schlucht ein Zentrum für Skifahrer und Wanderer, die das raue Gelände und die Gemeinschaft der Extremsportler schätzen.
Die meisten Besucher starten ihren Ausflug am AMC Visitor Center bei Pinkham Notch und folgen einem 4 Kilometer langen Weg zur Schlucht. Das Gelände ist steil und anspruchsvoll, daher sollte man gute Ausrüstung und Erfahrung mit bergigem Terrain haben.
Das Gelände wird besonders durch eine geografische Besonderheit geprägt: Die starken Winde des Mount Washington bringen Schnee aus den umliegenden Höhen direkt in die Schlucht. Dadurch sammelt sich dort Schnee an, während die umliegenden Berghänge oft schneefrei bleiben.
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