Wingwood House, Neokoloniales Herrenhaus in Bar Harbor, Maine.
Das Wingwood House ist eine Neokolonialvilla in Bar Harbor, Maine, die aus etwa 80 Zimmern bestand, darunter einen großen Serviertrakrakt mit separaten Bereichen. Die Innenräume waren luxuriös ausgestattet mit importierten europäischen Elementen und modernen Annehmlichkeiten.
Das Haus wurde 1927 für den Finanzier Edward T. Stotesbury und seine Frau Eva Roberts als Sommerresidenz erbaut. Es stand dort bis 1953, als es abgerissen wurde, um Platz für ein neues Hafengebäude zu schaffen.
Das Haus verkörpert die Rolle Bar Harbors als Sommertreffpunkt der wohlhabenden Elite in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es zeigt, wie Reichtum und Luxus die gesellschaftliche Struktur einer kleinen Küstenstadt prägte.
Das Gelände ist heute nicht mehr vorhanden, daher können nur historische Informationen vor Ort recherchiert werden. Besucherinnen und Besucher können die Geschichte des Ortes durch lokale Archive und Museen in Bar Harbor erkunden.
Das Grundstück wurde nach dem Abriss für die Errichtung eines Hafenterminals genutzt, das heute ein wichtiger Transportknotenpunkt ist. Dies zeigt, wie sich die Prioritäten einer Küstenstadt vom privaten Luxus zur öffentlichen Infrastruktur verschoben haben.
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