Newton Butte, Sandsteinplateau im Grand Canyon, Arizona.
Newton Butte ist eine Sandsteinformation, die sich auf etwa 1800 Meter Höhe erhebt und von senkrechten Klippen aus Coconino-Sandstein geprägt wird. Die Felswand erstreckt sich nördlich vom Südrand des Grand Canyon und bildet eine markante rötliche Struktur in der Landschaft.
Die geografische Bezeichnung wurde 1906 vom United States Board on Geographic Names offiziell vergeben und nach dem Physiker Isaac Newton benannt. Diese Namensgebung war Teil einer breiteren Bewegung, wissenschaftliche Figuren durch die Benennung von Geländeformationen zu würdigen.
Die Navajo nennen diesen Felsen nach einem natürlichen Merkmal seiner Form, das in der lokalen Überlieferung eine Rolle spielt. Die Felswand ist aus der gleichen rötlichen Schicht wie viele andere Formationen in der Region, was zeigt, wie die Geologie das Aussehen des gesamten Canyons prägt.
Die beste Sicht bietet sich von Aussichtspunkten entlang der Ostrandstraße, die von der Arizona State Route 64 oder vom Highway 180 über Williams und Flagstaff erreichbar ist. Frühe Morgen oder späte Nachmittage zeigen die rötliche Färbung der Felswand am besten.
Die Felswand bildet die westliche Grenze des Lonetree Canyon und steht neben Pattie Butte, einer tieferen Formation in der gleichen Gegend. Diese beiden Strukturen liegen dicht beieinander und zeigen zusammen, wie unterschiedlich die Erosion in diesem Bereich des Canyons wirkt.
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