John Bowne House, Kolonialhaus in Flushing, Vereinigte Staaten
Das John Bowne House ist ein koloniales Wohnhaus mit einer Holzrahmenkonstruktion, steilen Dachlinien und drei Dachgauben, die den anglo-niederländischen Saltbox-Stil aus dem 17. Jahrhundert verkörpern. Die Struktur bewahrt die Grundrisse und Details, die das alltägliche Leben einer Kaufmannsfamilie der frühen Kolonialzeit widerspiegeln.
Das Haus wurde 1661 erbaut und wurde zum Zentrum einer bedeutenden Konfrontation mit der niederländischen Autorität, als John Bowne 1662 für das Abhalten von Quäker-Versammlungen verhaftet wurde. Dieser Konflikt ist ein früher Meilenstein in der Geschichte der Religionsfreiheit in Amerika.
Das Haus war ein Zufluchtsort für Quäker in einer Zeit, als religiöse Versammlungen verboten waren, und die Räume zeigen noch heute die Art, wie Gläubige sich heimlich trafen. Diese Atmosphäre der Widerstandsfähigkeit durchzieht die Ausstellung und erzählt von Menschen, die für ihre Überzeugungen einstanden.
Das Haus ist über die Bowne Street in Queens zugänglich und bietet das ganze Jahr über Führungen und Bildungsprogramme zu kolonialer Geschichte an. Besucher sollten vorab überprüfen, wann die Führungen stattfinden, da die Besichtigung nur mit Führung möglich ist.
Archäologische Ausgrabungen auf dem Grundstück haben Artefakte aus dem täglichen Leben der Familie freigelegt, wie Geschirr und Werkzeuge, die sonst nicht sichtbar wären. Diese Funde ermöglichen einen direkteren Blick auf die Vergangenheit, als schriftliche Quellen allein offenbaren können.
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