Moore House, Kolonialmuseum in Yorktown, Vereinigte Staaten
Das Moore House ist ein koloniales Herrenhaus in Yorktown innerhalb des Colonial National Historical Park und zeigt Möbel und architektonische Details aus dem 18. Jahrhundert. Die zwei Stockwerke mit ihren originalen Räumen geben einen Einblick in die Wohnkultur wohlhabender Plantagenbesitzer zur Zeit der Amerikanischen Revolution.
Das Haus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als wohlhabende Plantagenresidenz erbaut und spielte eine Rolle in der frühen Geschichte Virginias. Im Jahr 1781 fanden dort Verhandlungen statt, die zum Ende der Schlacht von Yorktown und damit zu entscheidenden Schritten der amerikanischen Unabhängigkeit führten.
Das Gebäude zeigt die typische Bauweise des kolonialen Virginia mit seinem rechteckigen Grundriss, dem steilen Dach und der symmetrischen Ziegelfassade. Die Räume sind mit Möbeln und Objekten eingerichtet, die das Alltagsleben der wohlhabenden Plantagenbesitzer widerspiegeln.
Der Zugang erfolgt durch geführte Touren, die von Dienstag bis Sonntag angeboten werden und Besucher durch die Zimmer führen. Die Touren sind auf Treppen und unebene Wege vorbereitet, daher sollten bequeme Schuhe und Zeit für langsames Erkunden eingeplant werden.
Archäologen entdeckten während der Restaurierung Überreste von Gärten und Außengebäuden, die die ursprüngliche Ausstattung der Plantagenanlage zeigen. Diese Ausgrabungen enthüllten Details über das Leben abseits des Haupthauses und die tägliche Arbeit auf der Anlage.
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