National Underground Railroad Freedom Center, Afroamerikanisches Geschichtsmuseum in Cincinnati, Vereinigte Staaten.
Das National Underground Railroad Freedom Center besteht aus drei Gebäuden, die durch Gänge miteinander verbunden sind und an die Netzwerke erinnern, die versklavten Menschen bei der Flucht halfen. Die Räume verteilen sich über mehrere Etagen mit Galerien, Ausstellungsflächen und einem Theater für Vorführungen.
Das Museum wurde 2004 am Ufer des Ohio eröffnet, jenes Flusses, der im 19. Jahrhundert die Sklavenstaaten von den freien Gebieten trennte. Seine Sammlungen entstanden aus jahrelanger Forschung und der Zusammenarbeit mit Nachfahren geflohener und befreiter Menschen.
In mehreren Ausstellungen beleuchtet das Zentrum die Flucht von versklavten Menschen und spätere Freiheitsbewegungen, wobei persönliche Geschichten und Objekte im Vordergrund stehen. Besucher erleben die Themen durch Erzählungen von Einzelpersonen, deren Namen und Schicksale auf Tafeln und in Medieninstallationen erscheinen.
Der Besuch dauert meist zwei bis drei Stunden; Audioguides und schriftliche Informationen ergänzen die Ausstellungen in den oberen Stockwerken. Am Wochenende und an Feiertagen sollte man früh kommen, weil die Säle dann voller sind.
In einem der Säle steht ein hölzerner Verschlag aus Kentucky, der Mitte des 19. Jahrhunderts als Zelle für versklavte Menschen diente. Diese Struktur wurde abgebaut und hierher gebracht, damit Besucher die Enge und die Bedingungen sehen können.
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