Montauk Air Force Station, Militäranlage in Montauk Point, New York, USA
Die Montauk Air Force Station ist eine stillgelegte Militäranlage auf der Ostspitze von Long Island, die mit Betonbunkern und großen Radaranlagen ausgestattet war. Das Gelände umfasst mehrere unterirdische Strukturen und Beobachtungstürme, die aus der Luft- und Raumfahrtverteidigung des 20. Jahrhunderts stammen.
Die Anlage wurde 1942 als Fort Hero gegründet und diente der Überwachung und Abwehr deutscher U-Boote während des Zweiten Weltkriegs. Nach 1945 entwickelte sie sich zu einem Zentrum der amerikanischen Luftverteidigung während des Kalten Krieges, bis sie in den 1980er Jahren stillgelegt wurde.
Der Ort trägt den Namen Montauk, ein Wort der Lenape-Ureinwohner, und die erhaltenen Gebäude berichten von einer Zeit, in der die Region ein strategisches Zentrum war. Heute können Besucher diese militärische Vergangenheit unmittelbar erleben, wenn sie durch die Ruinen wandern und sich die Bedeutung des Ortes während des Kalten Krieges vor Augen führen.
Heute ist das Gelände als Camp Hero State Park zugänglich und Besucher können die Strukturen auf ausgewiesenen Wegen erkunden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege uneben sind und einige Bereiche eingeschränkten Zugang haben können.
Der AN/FPS-35 Radarturm war eines der letzten Systeme seiner Art und blieb bis 1981 in Betrieb, lange nachdem ähnliche Anlagen in den USA stillgelegt worden waren. Seine Langlebigkeit und technische Zuverlässigkeit machten es zu einem bemerkenswerten Zeugnis früher amerikanischer Luftverteidigungstechnologie.
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