Iroquois National Wildlife Refuge, Nationales Wildtierrefugium zwischen Buffalo und Rochester, Vereinigte Staaten.
Das Schutzgebiet erstreckt sich über etwa 10.800 Hektar Feuchtgebiete, Sümpfe, Wiesen, Felder und Wälder in den Bezirken Genesee und Orleans im Westen von New York. Das Gelände besteht aus offenen Wasserflächen, dichtem Bewuchs und freien Feldbereichen, die verschiedene Lebensräume für Wildtiere bietet.
Das Schutzgebiet wurde 1958 als Oak Orchard National Wildlife Refuge gegründet und erhielt später seinen heutigen Namen, um Verwechslungen mit einem nahegelegenen Schutzgebiet zu vermeiden. Die Umbenennung markierte einen Wendepunkt bei der Verwaltung und Identität des Reservats.
Die Wanderwege und Gewässer tragen Namen der sechs Stämme der Haudenosaunee-Konföderation: Cayuga, Oneida, Mohawk, Seneca, Onondaga und Tuscarora. Diese Namengebung würdigt die historischen Völker, deren Territorium sich über diese Region erstreckte.
Das Gelände ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang für Besucher zugänglich und bietet Wanderwege, Fotografiemöglichkeiten sowie Angeln und Jagd mit entsprechenden Genehmigungen. Es ist ratsam, geeignetes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu tragen, da das Gelände saisonal unterschiedliche Bedingungen bietet.
Das Gebiet ist bekannt für vier große Wasserflächen, die zusammen über 260 Vogelarten sowie zahlreiche Säugetiere, Reptilien, Amphibien und Fische beherbergen. Diese Wasserbecken bilden das Herzstück des Ökosystems und locken Vogelbeobachter aus der Region an.
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