Irving Langmuir House, Nationales historisches Wahrzeichen in Schenectady, New York
Das Irving Langmuir Haus ist ein Colonial Revival Wohngebäude mit terra-cotta-Ziegeln auf seinem Walmdach und zwei symmetrischen Gaubenöffnungen über dem Eingang im Palladio-Stil. Die zweieinhalbgeschossige Struktur behält seinen ursprünglichen zentralen Grundriss und die säulengestützte Veranda bei.
Das Haus wurde 1900 erbaut und der Physiker-Chemiker Irving Langmuir bezog es 1919, wo er bis zu seinem Tod 1957 lebte. Seine Bewohnung markiert den Übergang des Gebäudes von einer typischen Executives-Residenz zu einem Ort, der später die Arbeiten eines bedeutenden Wissenschaftlers beherbergte.
Das Haus liegt in einem Wohnviertel, das speziell für hochrangige Mitarbeiter des nahe gelegenen General Electric Forschungslabors gebaut wurde. Diese Nachbarschaft spiegelt wider, wie große Unternehmen einst eigene Gemeinschaften für ihre Führungskräfte schufen.
Das Haus befindet sich in Schenectady auf der Stratford Road und kann von außen betrachtet werden, wobei die neokolonialen Merkmale deutlich sichtbar sind. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein privates Anwesen handelt, also respektvolle Entfernung bewahren.
Irving Langmuir war der erste Industriewissenschaftler, der den Nobelpreis für Chemie erhielt, den er 1932 für seine Arbeiten zur Oberflächenchemie gewann. Diese Auszeichnung macht das Haus zu einem seltenen Beispiel für die Heimat eines Nobelpreisträgers in der Industrieforschung.
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