Toumey Woods, Experimentalwald an der Michigan State University in East Lansing, Vereinigte Staaten.
Toumey Woods ist ein experimenteller Wald an der Michigan State University in East Lansing mit etwa 24 Hektar Fläche. Der Bestand besteht aus Buchen, Zucker-Ahornbäumen, Weiß-Eschen, Lindenholz, wilden Schwarzkirschen und Rotahornbäumen, die zusammen eine gemischte Waldlandschaft prägen.
Die Familie Bennett bewahrte 1852 etwa 13,5 Hektar natürlicher Waldland auf ihrem Grundstück, verkaufte das Gelände aber 1939 an die Michigan State University. Der Wald wurde 1976 in die Liste der Nationalen Naturdenkmäler aufgenommen und würdigt so seinen ökologischen Wert.
Der Wald ist nach James Toumey benannt, einem Absolventen der Michigan State University, der zum Dekan der Yale School of Forestry aufstieg und die Ecological Society of America gründete. Die Benennung würdigt seinen Beitrag zur Forstwissenschaft und zum Naturschutz.
Der Wald ist jederzeit für Besucher frei zugänglich und benötigt keine Anmeldung oder Eintritt. Es gibt keine speziellen Parkplätze oder markierten Eingänge, daher sollte man sich Zeit nehmen, um den Ort zu erkunden und einen geeigneten Zugang zu finden.
Der Wald behält einen großen Teil seines ursprünglichen Bestands aus der Zeit vor der europäischen Besiedlung, was ihn zu einer Referenzfläche für die Erforschung natürlicher Waldgemeinschaften macht. Wissenschaftler nutzen diesen Bestand als Vergleich, um die Veränderungen in anderen Waldgebieten der Region zu verstehen.
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