Boon Island, Felseninsel im York County, Maine, Vereinigte Staaten
Boon Island ist eine felsige Insel vor der Küste von Maine und beherbergt den höchsten Leuchtturm Neuenglands, der sich 40 Meter über die Gewässer erhebt. Die Insel selbst misst etwa 90 mal 210 Meter und liegt mehrere Kilometer vom Festland entfernt im Atlantik.
Die Insel ist berüchtigt für das Schiffswrack der Nottingham Galley im Jahr 1710, als Überlebende nach einem Winterunfall unter extremen Bedingungen auf der felsigen Insel gestrandet waren. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in den Sicherheitsmaßnahmen für die Küstenschifffahrt und führte zur Installation des Leuchtturms.
Der Leuchtturm wurde von aufeinanderfolgenden Generationen von Leuchtturmwärtern bewacht, die ihre Erfahrungen aufzeichneten und damit ein stilles Zeugnis für das Leben in dieser abgelegenen Seefahrergemeinde hinterließen. Diese handschriftlichen Aufzeichnungen offenbaren persönliche Geschichten von Menschen, die sich der Isolation und den Herausforderungen des Ozeans stellten.
Die Insel ist nicht für Besucher zugänglich, da sie sich weit draußen im Meer befindet und schwierig zu erreichen ist. Wer sich das Eiland anschauen möchte, kann es von Booten aus sehen oder von der Luft aus beobachten.
Bei schweren Stürmen können massive Wellen große Felsbrocken über die Oberfläche der Insel werfen, die nur etwa 4 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Diese extreme Kraft des Ozeans macht die Insel zu einem Ort, an dem die rohe Kraft der Natur besonders deutlich wird.
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