Montpelier, human settlement in United States of America
Montpelier ist ein großes Steinhaus auf einem Hügel in Rappahannock County, das etwa 1750 erbaut wurde und eine zweistöckige Struktur mit einem markanten Portikus hat. Das Haus wurde im 19. Jahrhundert mit Flügeln auf beiden Seiten erweitert, bewahrte aber sein robustes Design mit einfachen Fensterausschnitten und toskanischen Säulen.
Das Haus wurde um 1750 für William Thorntons Familie errichtet, wobei der Grund vom Vater Francis Thornton gelegt wurde, und die Familie bewirtschaftete das umgebende Tal. Die Familie behielt das Anwesen etwa 125 Jahre lang, bevor es 1876 verkauft wurde.
Der Name Montpelier stammt von einem französischen Landgut und zeigt europäische Einflüsse auf die frühe Virginia-Architektur. Die breite Veranda mit acht toskanischen Säulen prägt den Charakter des Hauses und schafft einen einladenden Außenraum, der von der Familie über Generationen hinweg genutzt wurde.
Das Haus ist von der Straße aus sichtbar, aber große Teile sind private Wohnbereiche und nicht für Besucher zugänglich, daher sollten Besucher respektvoll bleiben und die Privatsphäre der Bewohner nicht stören. Das Gelände bietet offene Felder und Wandermöglichkeiten in ruhiger ländlicher Umgebung mit schönen Aussichten auf die umliegenden Berge.
William Grimes, ein ehemals versklavter Mann, schrieb einen der ersten geschriebenen Berichte über sein Leiden in Montpelier und dokumentierte damit ein wichtiges Zeugnis über die schwierige Geschichte des Ortes. Seine Autobiografie bleibt ein seltenes und bedeutsames Dokument aus der Zeit der Sklaverei in Virginia.
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