Jewell Building, building in North Omaha, Nebraska, United States
Das Jewell Building ist ein Geschäftsgebäude im Kolonialrevival-Stil in North Omaha, das 1923 erbaut wurde und ursprünglich Läden im Erdgeschoss sowie einen Ballsaal im Obergeschoss enthielt. Das Gebäude besticht durch sein ausgewogenes Design mit Ziegelmauern, einfachen Fenstern und symmetrischen Säulen, die für seinen Architekturstil charakteristisch sind.
Das Gebäude wurde 1923 von James Jewell Sr. erbaut und entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für schwarze Unterhaltung, besonders durch die Dreamland Ballroom mit Jazz- und Blues-Auftritten. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als USO-Club für schwarze Soldaten, bevor es in den 1960er Jahren schloss und später durch Gemeinschaftsbemühungen in den 1980ern bewahrt wurde.
Das Jewell Building war lange Zeit ein wichtiger Ort für schwarze Künstler und die Gemeinde, insbesondere durch die Dreamland Ballroom, die Jazz- und Blues-Auftritte bot. Der Ort symbolisiert heute noch den Stolz und die kulturelle Bedeutung, die schwarze Räume für Unterhaltung und Zusammenkunft in Omaha hatten.
Das Gebäude ist der Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt heute das Great Plains Black History Museum mit Exponaten, Fotografien und Dokumenten zur lokalen schwarzen Geschichte. Die Lage im North Omaha ist zu Fuß erreichbar und die Gegend bietet nahegelegene Geschäfte und Cafés für Besucher.
Die Dreamland Ballroom im Gebäude war Schauplatz legendärer Auftritte von Duke Ellington, Louis Armstrong und Count Basie, die Musiker aus der ganzen Region anzogen. Diese weniger bekannte Geschichte zeigt, wie wichtig der Ort für die Jazzgeschichte des Mittleren Westens war.
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