St. Mark's Bookshop, Unabhängige Buchhandlung im East Village, New York, Vereinigte Staaten
St. Mark's Bookshop war ein unabhängiger Buchladen im East Village New Yorks, der sich auf spezialisierte Bereiche wie Kulturtheorie, Grafikdesign, Poesie, Independent-Publikationen, Filmwissenschaft und internationale Magazine konzentrierte. Der Laden an der 136 E 3rd Street bot eine kurierte Sammlung für Leser, die tiefere und schwächer verbreitete Werke suchten.
Der Laden wurde 1977 von Bob Contant und Terry McCoy gegründet und zog im Laufe der Jahre viermal innerhalb des East Village um, bevor er 2016 schließlich geschlossen wurde. Die Jahre der Veränderung zeigen, wie schwierig es für spezialisierte unabhängige Buchhandlungen wurde, in einer sich schnell wandelnden Stadt zu bestehen.
Der Laden war ein Treffpunkt für Künstler, Denker und Schriftsteller aus der Gegend, die hier zusammenkamen, um seltene Publikationen zu entdecken und sich über Kultur auszutauschen. Die Regale zeigten eine persönliche Auswahl, die widerspiegelte, was die Betreiber wirklich mochten, nicht nur, was sich gut verkaufte.
Das Geschäft war bis Mitternacht geöffnet, was es zu einem Ziel für Nachtschwärmer machte, die sich Zeit zum Stöbern nehmen wollten. Die spezialisierte Auswahl bedeutete, dass Besucher gezielt nach bestimmten Themen wie Kunsttheorie, Politik oder Philosophie kamen, aber auch überraschende Entdeckungen machen konnten.
Intellektuelle und Künstler wie Jacques Derrida, Philip Glass und Madonna besuchten regelmäßig den Laden, angezogen von seiner Auswahl schwer zu findender Werke. Diese Mischung aus akademischen und künstlerischen Besuchern gab dem Ort seinen besonderen Ruf als Denkzentrum außerhalb der etablierten Institutionen.
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