Legacy Walk, LGBTQ-Geschichtssammlung in der North Halsted Street in Chicago, Vereinigte Staaten
Der Legacy Walk erstreckt sich über etwa 800 Meter entlang der North Halsted Street mit zehn Paaren von etwa 7,5 Meter hohen stählernen Regenbogenpylonen, auf denen bronzene biografische Marker angebracht sind. Diese Marker präsentieren kurze Lebensgeschichten auf einem Outdoor-Display entlang eines bevölkerten Stadtviertels.
Das Projekt entstand nach einer nationalen Demonstration in Washington im Jahr 1987 und wurde von der NAMES Project AIDS Memorial Quilt inspiriert. Die Installation begann dann, um Geschichten festzuhalten, die in traditionellen historischen Dokumenten fehlten.
Der Ort würdigt LGBTQ-Personen aus verschiedenen Bereichen, deren Beiträge in historischen Aufzeichnungen lange Zeit übersehen wurden. Die Bronzemarker erzählen ihre Geschichten und machen ihre Leistungen sichtbar für alle, die vorbeigehen.
Man kann die Marker zu jeder Tageszeit sehen, da sie entlang einer öffentlichen Straße im Freien angebracht sind. Es ist leicht zu Fuß erreichbar und erfordert keine besonderen Vorkehrungen, obwohl es hilfreich ist, langsam entlang des Gehwegs zu spazieren, um alle Namen zu lesen.
Jedes Jahr am National Coming Out Day im Oktober werden neue Marker installiert, während ältere Plaques auswechselt werden, um Platz für neue Geschichten zu schaffen. Dies macht die Installation lebendig und ständig wachsend, anstatt statisch zu bleiben.
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