Jungfernsprung, Wasserfall des Zopenitzenbachs im oberen Mölltal bei Aichhorn
Der Jungfernsprung ist ein Wasserfall in Heiligenblut, Österreich, der eine steile Kaskade über eine felsige Wand mit einer Fallhöhe von etwa 120 Metern bildet. Das Wasser fällt in mehreren Stufen hinab und erzeugt eine beeindruckende Gischt, die von unten oder von einem Aussichtspunkt aus zu beobachten ist.
Der Wasserfall entstand durch die Erosion von Schmelzwasser und Bergbächen über Jahrtausende hinweg und ist Teil des größeren Wassersystems im Nationalpark Hohe Tauern. Die Region hat sich seit jeher um die Kraft des Wassers und die darin verwurzelten lokalen Geschichten entwickelt.
Der Name Jungfernsprung stammt aus einer alten Legende über eine junge Frau, die vor einem hartnäckigen Jäger floh und von den Felsen sprang. Die Geschichte erzählt, dass Engel sie während des Sturzes trugen und sie unverletzt blieb, was dem Ort bis heute eine tiefe kulturelle Bedeutung verleiht.
Der Wasserfall ist über eine kurze und leichte Rundwanderung von etwa einer Stunde von Heiligenblut aus erreichbar und der Weg ist gut gekennzeichnet und für die meisten Besucher, auch Familien mit Kindern, geeignet. Tragen Sie rutschfeste Schuhe, da die Felsen nass sein können, und bringen Sie eine leichte Jacke mit wegen der Gischt.
An klaren Tagen können Besucher vom Aussichtspunkt aus einen Regenbogen in der Gischt des Wasserfalls beobachten, der durch das Sonnenlicht entsteht, das auf die feinen Wassertropfen trifft. Dieses flüchtige optische Phänomen macht jeden Besuch zu einem besonderen Moment.
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