Augustijnenbrug, Bogenbrücke im Zentrum von Brügge, Belgien
Die Augustijnenbrug ist eine Steinbogenbrücke über den Augustijnenrei-Kanal mit drei Bögen aus Tournaier Kalkstein und Schiefergewölbesteinen. Sie verbindet die Spanjaardstraat mit der Hoedenmakersstraat im Stadtzentrum und prägt das Bild dieser historischen Wasserstraße.
Der Meister Jan van Oudenaerde vollendete diesen mittelalterlichen Brückenbau 1391 als wichtige Verbindung zum Augustinerkloster. Die Konstruktion mit ihren massiven Steinbögen entstand in einer Zeit, als Bruges als Handelszentrum florierte.
Die Bänke entlang der Brüstungen laden Besucher ein, die Wasserkanäle zu beobachten, die das Gesicht Brügges prägen. Von hier aus sieht man, wie die Stadt ihr Leben um diese Wasserstraßen herum organisiert hat.
Der Zugang zur Brücke ist gut möglich über den Gehweg auf Straßenebene, und man kann den Brugge Gouden Handstraat Bushaltestelle im Zentrum nutzen. Die Rampen und Treppen bieten verschiedene Wege, um die Brücke zu erkunden und auf Wasserniveau hinabzusteigen.
Zwei Treppen wurden 1396 hinzugefügt und führen direkt zum Wasserniveau hinab, was zeigt, wie die Bewohner im Mittelalter ihre Stadt planerisch gestalteten. Diese direkten Wasserzugänge wurden bewusst in die Struktur integriert, um den täglichen Umgang mit den Kanälen zu erleichtern.
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