Peine, Kreisstadt in Niedersachsen, Deutschland.
Peine ist eine Stadt in Niedersachsen, die zwischen Hannover und Braunschweig liegt und von der Fuhse und dem Mittellandkanal durchzogen wird. Die sechzehn Stadtteile verteilen sich auf ein Gebiet von etwa 119 Quadratkilometer und liegen durchschnittlich 68 Meter über dem Meeresspiegel.
Gunzelin von Wolfenbüttel sicherte sich Anfang des 13. Jahrhunderts die Kontrolle über die Burg Peine. Im Jahr 1223 erhielt der Ort offiziell Stadtrechte und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem regionalen Verwaltungszentrum.
Der Name der Stadt leitet sich vom kleinen Fluss Peine ab, der hier in die Fuhse mündet und schon früh Menschen an dieses Ufer zog. Heute nutzen die Einwohner die ruhigen Wasserläufe für Spaziergänge und kurze Pausen im Grünen zwischen den Stadtteilen.
Der Ort ist durch drei Postleitzahlen gegliedert und liegt verkehrsgünstig zwischen zwei größeren Städten, was Besuche in die Umgebung erleichtert. Die verschiedenen Stadtteile lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erkunden, besonders entlang der Wasserläufe.
Bei Bauarbeiten in den 1950er Jahren kamen unter der Stederdorfer Straße und am Horstweg zwei mittelalterliche Silberschätze ans Licht. Diese Funde zeigen, dass die Stadt einst wohlhabender war, als die schlichten Gebäude heute vermuten lassen.
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