Kulmbach, Kreisstadt in Oberfranken, Deutschland
Kulmbach ist eine Bezirkshauptstadt in Oberfranken, die an der Mündung von Rotem und Weißem Main liegt. Fachwerkhäuser säumen die Gassen rund um den Marktplatz, während die Plassenburg oberhalb der Altstadt auf einem Felskegel thront.
Markgrafen von Bayreuth regierten die Stadt über Jahrhunderte von der Plassenburg aus, bis bayerische Truppen 1810 einmarschierten. Brauereien prägten das wirtschaftliche Leben seit dem 14. Jahrhundert und machten den Ort zu einem Zentrum der Bierherstellung.
Das Brauereimuseum im Mönchshof erzählt durch alte Sudpfannen und Hopfensäcke von einer Zunft, die seit dem Mittelalter das Stadtbild prägt. Noch heute führen mehrere Familienbetriebe die Braukunst fort und öffnen ihre Schänken für Besucher.
Ein Rundgang durch die Altstadt dauert etwa eine Stunde und führt vom Marktplatz hinauf zur Burg über gepflasterte Wege mit steilen Abschnitten. Der Aufstieg lohnt sich wegen des Ausblicks über die umliegenden Wälder und Täler.
Im Gewürzmuseum am Oberhacken lagern Säcke mit Kümmel, Anis und Nelken, die an den historischen Handel mit fernen Regionen erinnern. Besucher können an verschiedenen Dosen schnuppern und die Gewürze erraten, die einst für Lebkuchen und Bierrezepte verwendet wurden.
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