St. Michael, Romanische Kirche in Hildesheim, Deutschland
St. Michael ist eine symmetrische Basilika mit Doppelchor und zwei Querschiffen, die durch wechselnde Säulen und Pfeiler geprägt wird. Die Architektur folgt dem ottonischen Stil und zeigt ein ausgewogenes Innenraum-Konzept, das die frühmittelalterliche Baukunst charakterisiert.
Der Bau wurde 1010 vom Bischof Bernward in Auftrag gegeben und am 29. September 1022 geweiht. Die Kirche steht seit ihrer Fertigstellung auf diesem Platz und prägt das Stadtbild von Hildesheim über fast tausend Jahre lang.
Die Holzdecke aus dem 13. Jahrhundert zeigt den Baum Jesse mit einer detaillierten Darstellung der Verwandtschaft Christi. Diese mittelalterliche Malerei bleibt eines der wertvollsten Werke der Kirche und zieht regelmäßig Besucher an, die sich die kunstvolle Arbeit genauer ansehen möchten.
Der Besuch ist während der regulären Öffnungszeiten möglich, und das Gebäude bietet Zugang für Rollstuhlfahrer. Besucher können sowohl die protestantischen als auch katholischen Bereiche besichtigen, da die Kirche von beiden Konfessionen genutzt wird.
Die Kirche wurde 1945 vollständig zerstört, aber der Wiederaufbau bewahrte sorgfältig das ursprüngliche ottonische Design. 1960 fand eine neue Weihe statt, was die erfolgreiche Restaurierung des mittelalterlichen Meisterwerks markierte.
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