Iller, Flusssystem in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Iller ist ein Flusssystem in Baden-Württemberg und Bayern, das sich nordwärts über etwa 147 Kilometer erstreckt. Der Fluss verbindet zahlreiche Zuflüsse miteinander, bevor er bei Ulm in die Donau mündet.
Im Mittelalter war die Iller unter dem Namen Ilargus eine wichtige Handelsroute für Kaufleute, die Waren zwischen Siedlungen Süddeutschlands transportierten. Der Fluss spielte Jahrhunderte lang eine zentrale Rolle im regionalen Warenverkehr.
Mehrere Orte entlang der Iller bewahren Traditionen der Fischerei und Wasserwirtschaft, die über Generationen weitergegeben wurden. Diese Praktiken prägen bis heute das Verhältnis der Menschen zum Fluss.
Mehrere Wasserkraftanlagen nutzen die Strömung des Flusses zur Stromerzeugung, während ausgewiesene Wege zum Radfahren und Wandern einladen. Die Pfade ermöglichen es Besuchern, die Flusslandschaft aus verschiedenen Perspektiven zu erkunden.
Der Fluss bildet für etwa 50 Kilometer eine natürliche Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg, die sich von Lautrach in Richtung Ulm erstreckt. Diese geografische Besonderheit macht ihn zu einem interessanten Merkmal der regionalen Landschaftskunde.
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