Frankfurt-Praunheim, Wohnbezirk in Frankfurt, Deutschland
Praunheim ist ein Stadtbezirk Frankfurts entlang der Nidda mit zwei unterschiedlichen Bereichen: das Altdorf mit traditionellen Fachwerkhäusern und ein nördlicher Planstadtteil mit systematisch angeordneten Wohnblöcken. Die beiden Teile zeigen verschiedene Baustile und unterschiedliche Straßenmuster, die verschiedene Epochen der Stadtentwicklung widerspiegeln.
Der Ort entstand als Bauerndorf unter der Herrschaft des Erzbistums Mainz und wandelte sich im 20. Jahrhundert grundlegend. Der Umbau zur modernen Wohnsiedlung zwischen 1926 und 1929 markierte einen Bruch mit seiner ländlichen Vergangenheit und verband alte und neue Stadtteile in einem Quartier.
Der Ortsteil verbindet alte hessische Dorftraditionen mit modernen Wohnformen, sichtbar in den Fachwerkhäusern des Altorts und den geradlinigen Straßenzügen der neuen Siedlung.
Der Ortsteil ist gut an Frankfurts Verkehrsnetz angebunden und bietet mehrere Buslinien, die die beiden Stadtteile verbinden. Geschäfte, Ärzte und tägliche Versorgung sind in beiden Bereichen vorhanden, was Besucher und Bewohner leicht versorgt.
Der Siedlungsteil wurde vom Stadtplaner Ernst May als Modellprojekt der modernen Wohnform geplant und sollte zeigen, wie Menschen preiswert und geordnet zusammenleben konnten. Das Projekt war Frankfurts Beitrag zu einer neuen Idee von Nachbarschaft in der Industriestadt.
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