Benediktinerabtei Schuttern, Benediktinerkloster in Friesenheim, Deutschland.
Die Schuttern Abtei ist ein Benediktinerkloster in Friesenheim mit einer Kirche, deren Fundamente verschiedene Bauphasen aus unterschiedlichen Jahrhunderten zeigen. Die Ausgrabungen zwischen 1972 und 1975 legten Grundmauern frei, die Besucher in der Kirchengruft sehen und untersuchen konnen.
Das Kloster wurde 603 von dem irischen Monch Offo gegrundet und hieß zunachst Offoniscella, bevor es im 8. Jahrhundert die Benediktinerregel annahm. Diese Umgestaltung band es in die wachsende monastische Bewegung Europas ein.
Das Kloster war ein Zentrum für Handschriftenkunst, was sich in wertvollen Manuskripten widerspiegelt, die hier entstanden sind. Besucher können heute noch die Bedeutung dieser Schreibtradition an erhaltenen Werken nachvollziehen.
Der Zugang ist moglich, aber beachten Sie, dass die Kirche dunkel und teilweise unter dem Bodenniveau liegt, wo die archaeologischen Funde ausgestellt sind. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um die Fundamente und erhaltenen Strukturen grundlich zu erkunden.
Der Fussboden des Klosters verbirgt ein mittelalterliches Mosaik, das Kain und Abel darstellt und als das alteste figurative Fussmosaik Deutschlands gilt. Dieses kunstlerische Werk aus fruhen Zeiten ist ein bemerkenswertes Beispiel mittelalterlicher Mosaikkunst und zeigt die kunstlerischen Fahigkeiten der Gemeinschaft.
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