Geigelstein, Berggipfel in den Chiemgauer Alpen, Bayern, Deutschland
Der Geigelstein ist ein Berggipfel in den Chiemgauer Alpen im Südosten Bayerns, der auf etwa 1808 Meter ansteigt. Auf dem Gipfelplateau steht ein Gipfelkreuz, von dem aus man einen weiten Blick über die umliegenden Alpentäler und Seen hat.
Die Wege rund um den Geigelstein gehen auf alte Almauftriebspfade zurück, auf denen Bauern jahrhundertelang ihr Vieh zwischen den Tälern und den Hochalmen trieben. Diese Tradition der Almwirtschaft hat die Landschaft geprägt und die Pfade hinterlassen, die Wanderer heute noch nutzen.
Der Geigelstein liegt im Naturschutzgebiet Geigelstein, dem größten seiner Art in den Bayerischen Alpen. Wanderer finden dort ausgedehnte Almwiesen, die im Frühsommer mit einer Vielzahl von Wildblumen bedeckt sind und dem Berg sein typisches Aussehen verleihen.
Der Gipfel ist von mehreren Ausgangspunkten aus erreichbar, darunter Sachrang und Schleching, wobei die meisten Routen mehrere Stunden Gehzeit erfordern. Festes Schuhwerk und etwas Erfahrung im Bergwandern sind empfehlenswert, da einige Abschnitte steil und felsig sein können.
Ein Teil der Hänge des Geigelstein ist von Dezember bis Mai gesperrt, um überwinternde Wildtiere wie Rotwild und Auerhähne zu schützen. Diese Sperrzeit wird von lokalen Behörden aktiv überwacht und ist auf speziellen Hinweisschildern auf den Wegen markiert.
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