Regierungsbezirk Weser-Ems, Verwaltungsregion im nördlichen Niedersachsen, Deutschland
Die Weser-Ems-Verwaltungsregion war ein Gebiet im Norden Niedersachsens, das sich von der niederländischen Grenze bis zum Fluss Weser erstreckte. Es umfasste zwölf Landkreise und fünf kreisfreie Städte, darunter größere Zentren wie Oldenburg und Osnabrück.
Die Region entstand am 1. August 1977 aus der Zusammenlegung von drei früheren Verwaltungsbezirken: Osnabrück, Aurich und Oldenburg. Die Fusion war Teil einer großen Verwaltungsreform in Niedersachsen zur Straffung der Behördenstrukturen.
Das Verwaltungsgebiet war geprägt von niedersächsischen Verwaltungstraditionen, die sich in den Behördengebäuden und dem Umgang mit regionalen Angelegenheiten widerspiegelten. Die Region pflegte lokale Besonderheiten der einzelnen Landkreise, die ihre eigenen Identitäten bewahrten.
Die Region war über mehrere größere Städte erreichbar, die als regionale Knotenpunkte dienten und mit guten Verkehrsverbindungen ausgestattet waren. Das Gelände war geprägt von Küstenniederungen im Norden und landwirtschaftlichen Gebieten im Süden, was Besuchern unterschiedliche Landschaftserlebnisse bot.
Das Gebiet wurde 2004 aufgelöst, als Niedersachsen seine Verwaltungsstruktur erneut reorganisierte und die Region in andere Verwaltungseinheiten integrierte. Diese Auflösung endete ein Kapitel von fast 30 Jahren als eigenständige Verwaltungsregion.
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