Führerhauptquartier Felsennest, Militärisches Hauptquartier bei Bad Münstereifel, Deutschland
Felsennest ist eine Ansammlung von Bunkerfundamenten und Betonresten auf dem Eselsberg nahe dem Dorf Rodert in Deutschland. Die Überreste bestehen aus vier zerstörten Betonbunkern, Fundamenten von zwei festen Gebäuden und Spuren von drei Holzbaracken, die heute größtenteils von Waldboden und Vegetation bedeckt sind.
Hitler nutzte diesen Kommandoposten vom 10. Mai bis 6. Juni 1940 zur Leitung militärischer Operationen während des Westfeldzugs gegen Frankreich und die Benelux-Länder. Deutsche Militäringenieure sprengten die gesamte Anlage im März 1945 vor dem Rückzug, wobei nur Fundamentreste und herausragende Stahlstäbe zurückblieben.
Der Name bedeutet „Felsennest
Besucher können die Überreste über einen Wanderweg vom Dorf Rodert aus erreichen, indem sie dem markierten Pfad südwestlich von der Napoleonstrasse zum Eselsberg folgen. Der Weg führt durch Waldgebiet und erfordert festes Schuhwerk, da der Boden uneben ist und die Ruinen zwischen Bäumen verteilt liegen.
Die Sprengungen im März 1945 waren so gründlich, dass heute nur noch Betonfragmente und verbogene Stahlstäbe aus dem Waldboden ragen. Trotz der vollständigen Zerstörung lässt sich an den verstreuten Fundamenten noch der ursprüngliche Grundriss der Anlage erkennen.
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