Saal an der Donau, Gemeinde im Landkreis Kelheim
Saal an der Donau ist ein kleiner Ort am Fluss in der Gegend von Kelheim, mit traditionellen Häusern aus Backstein und Holz, die teilweise mehrere Jahrhunderte alt sind. Die Straßen sind ruhig und begehbar, die Häuser folgen sanft der Flusslandschaft, und Boote halten hier gelegentlich an.
Der Ort wurde erstmals im Jahr 1002 urkundlich erwähnt und spielte dann lange Zeit eine Rolle im Handel und in der Binnenschifffahrt auf der Donau. Die Poststation mit ihrem Horn-Symbol erinnert an die Bedeutung des Ortes als Rastplatz für Reisende und Kaufleute der Region.
Der Ortsname Saal stammt vom Fluss und der Lage ab, die seit Jahrhunderten das Leben hier prägt. Die Bewohner nutzen den Fluss täglich zum Spazieren, zum Angeln und zum Entspannen, wodurch die enge Verbindung zur Donau in ihren alltäglichen Gewohnheiten sichtbar wird.
Der Ort ist leicht über Straße oder Boot zu erreichen und eignet sich besonders gut in den wärmeren Monaten, wenn der Fluss zum Spazieren, Angeln oder zum Mieten von Booten einlädt. Es gibt einfache Gaststätten und Unterkünfte, wo Besucher traditionelle Gastfreundschaft erfahren und den langsameren Rhythmus genießen können.
Der berühmte deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe hielt hier 1786 an, um Pferde zu wechseln, während er nach Italien reiste. Das Gedächtnis dieser Begegnung lebt heute im Posthorn-Symbol und in lokalen Geschichten weiter.
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