Gerresheim, Wohngebiet im Stadtbezirk 7, Düsseldorf, Deutschland
Gerresheim ist ein Stadtteil im Osten Düsseldorfs mit einem Gemisch aus modernen Wohnhäusern und historischen Gebäuden, die das Straßenbild prägen. Die Gegend erstreckt sich über rund 6,7 Quadratkilometer und verbindet damit dörfliche Strukturen mit stadtischen Elementen.
Der Stadtteil entstand um 870 herum, als ein Adliger ein Frauenkloster gründete und der Ort danach seinen Namen erhielt. Später, 1909, wurde Gerresheim Teil Düsseldorfs und damit in die Stadt eingegliedert.
In der Basilika Sankt Margaretha finden sich Kunstwerke aus dem Mittelalter, darunter ein Kruzifix und ein Evangeliar, die bis heute dort bewahrt werden. Die Kirche prägt das Bild des historischen Ortskerns und ist ein Ort, an dem man die religiöse Geschichte der Region nachvollziehen kann.
Das Stadtzentrum ist mit drei S-Bahn-Linien erreichbar, die Gerresheim direkt mit dem Hauptbahnhof und dem Wuppertal verbinden. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die älteren Gegenden zu Fuß zu erkunden, da sie sich am besten so erschließen.
Das Viertel war lange Zeit bekannt für eine große Glashütte, die 1864 gegründet wurde und sich zur weltgrößten Glashütte entwickelte. Die Fabrik zog Arbeiter aus Italien an und prägte das Gesicht der Gegend für über ein Jahrhundert, bevor sie 2005 ihre Tore schloss.
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