Höchstädt an der Donau, Gemeinde im Landkreis Dillingen
Höchstädt an der Donau ist eine Stadtgemeinde an einem bedeutenden Fluss in Süddeutschland, geprägt durch ihre Lage am Wasser und die umliegende flache Landschaft. Der Ort vereint mittelalterliche Strukturen mit modernen Erweiterungen und beherbergt Bauwerke wie ein Renaissance-Schloss auf erhöhter Position und mehrere Sakralbauten, die über Generationen hinweg entstanden sind.
Die Siedlung existiert bereits seit etwa 1000 Jahren und wird erstmals um 1081 erwähnt; in früheren Epochen war die Region unter römischer Herrschaft ein bedeutender Handelsplatz mit einer dem Gott Apollo Grannus geweihten Tempelanlage. Der Ort erlebte vom 17. bis 19. Jahrhundert schwere Zeiten durch Pest, Kriege und Invasionen, bevor er nach dem Zweiten Weltkrieg durch geringe Kriegsschäden schnell wieder aufgebaut werden konnte.
Höchstädt trägt seinen Namen von seiner Lage an einer erhöhten Position an der Donau und bewahrt diese geografische Identität bis heute. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und dem Marktplatz vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zeigt, wie der Ort über Jahrhunderte als Treffpunkt für Einwohner und Reisende funktioniert hat.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden; ein Spaziergang entlang der Donau und durch die Altstadt mit ihren engen Gassen bietet den besten Überblick. Ausgedehnte Fahrradwege verbinden die Stadt mit den umliegenden Dörfern und der ruhigen Landschaft, was Kurz- oder Tagesausflüge leicht macht.
Im Jahr 1704 fand hier eine bedeutende Schlacht statt, die europäische Machtverhältnisse beeinflusste und heute durch Denkmäler und Museumsausstellungen dokumentiert wird. Das Schloss beherbergt auch ein spezialisiertes Museum, das sich der Fayence-Keramik widmet, einer lokalen Kunstfertigkeit, die über Jahrhunderte praktiziert wurde.
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