Schäftlarn, Gemeinde im Landkreis München in Bayern
Schäftlarn ist eine kleine Gemeinde südlich von München in Bayern mit mehreren Dörfern und etwa 16 Quadratkilometern Fläche. Das Kloster bildet den Kern des Ortes und beherbergt eine im Rokoko-Stil gestaltete Kirche mit Werken von Johann Baptist Zimmermann, umgeben von ausgedehnten Gärten mit Wegen zum Erkunden.
Das Kloster Schäftlarn wurde 762 gegründet und entwickelte sich zum geistlichen Zentrum der Region. Nach der Schließung durch die Bavarian-Regierung 1803 öffnete es 1866 unter König Ludwig I wieder und beherbergt seither eine Schule.
Der Name Schäftlarn stammt aus alter Zeit und ist eng mit dem Kloster verbunden, das seit Jahrhunderten das Zentrum der Gemeinde prägt. Die Kirche im Kloster zeigt Rokoko-Stil mit feinen Details, und die gepflegten Gärten laden zu ruhigen Spaziergängen ein, wo Besucher noch heute die klösterliche Atmosphäre spüren können.
Der Ort ist leicht mit dem Zug vom Bahnhof Hohenschäftlarn an der Isar-Tal-Linie erreichbar und von München aus schnell zu erreichen. Die besten Tage zum Erkunden sind unter der Woche, wenn der Ort ruhiger ist und die Gärten in voller Pracht stehen.
Das Kloster veranstaltet sechs Mal pro Jahr Konzerte mit Musik aus Barock, Klassik und Romantik, was die Kirche in einen besonderen Veranstaltungsort verwandelt. Der benachbarte Forstenrieder Park war früher Jagdgrund der Wittelsbacher Familie und bietet heute ausgedehnte Wälder und Wege abseits der üblichen touristischen Pfade.
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