Zisterzienserkloster Waldsassen, Zisterzienserabtei in Waldsassen, Deutschland
Waldsassen ist ein Benediktinerinnenkloster in Bayern mit einer prächtigen barocken Kirche, deren Zwillingstürme weithin sichtbar sind. Das Ensemble umfasst weitläufige Kreuzgänge, eine Bibliothek mit aufwendigen Holzregalen und bemalten Decken sowie Wohnräume und Wirtschaftsgebäude aus verschiedenen Epochen.
Ein Markgraf aus dem Wohburg-Chamer Geschlecht gründete das Kloster im Jahr 1133 und holte Mönche aus Mitteldeutschland herbei. Später wurde es in ein Frauenkloster umgewandelt und blickt auf eine fast neun Jahrhunderte lange Kontinuität zurück.
Die Abtei trägt den Namen einer nahe gelegenen Waldquelle und wird heute von Benediktinerinnen bewohnt, die das Klosterleben in dieser barocken Anlage fortsetzen. Die Besucherinnen und Besucher können sehen, wie die Ordensschwestern den Alltag zwischen Kirche, Werkstätten und Gärten gestalten.
Das Kloster bietet Besucherinnen und Besuchern einen Gästetrakt mit Übernachtungsmöglichkeiten und nutzt auch einen Teil seiner Räume für Veranstaltungen und Seminare. Die Anlage ist auf ebenen Wegen gut zu erkunden und von außen zugänglich, wobei die Kirche zu bestimmten Zeiten besichtigt werden kann.
Die Abtei-Bibliothek wurde von einem Kunsttischler mit aufwendigen Schnitzereien ausgestattet, die biblische Szenen und theologische Symbole darstellen. Diese handwerklich hergestellten Holzarbeiten verleihen dem Lesesaal eine Fülle von dekorativen Details, die man erst beim genauen Hinsehen entdeckt.
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