Eichwalde, Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald
Eichwalde ist eine kleine Stadt in Brandenburg unweit Berlins, gegründet 1893 und umgeben von Wäldern und Seen. Die Ortschaft besteht aus Villen und Wohnhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert, durchzogen von baumbestandenen Straßen und grünen Flächen, die bis heute erhalten sind.
Der Ort war ursprünglich Rahdelandt und wurde 1673 erstmals erwähnt, bevor er 1893 in Eichwalde umbenannt wurde und mit dem Eisenbahnbau zu wachsen begann. In den 1920er Jahren baute der Architekt Bruno Taut hier eine Arbeitersiedlung mit funktionalem Design, was die Entwicklung zur Berliner Vorortgemeinde prägte.
Der Name Eichwalde bezieht sich auf die Eichenbäume, die die Straßen prägen und zum Symbol der Stadt geworden sind. Beim Spaziergang durch die Ortschaft bemerkt man, wie die Gemeinschaft ihre grünen Räume pflegt und in den Parks sowie entlang der Wege zusammenkommt.
Der Ort ist von Berlin aus leicht mit der Bahn zu erreichen und liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt Wanderwege durch Wälder und entlang von Seen, dazu kleine Cafes und Geschäfte im Zentrum sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Pensionen.
Im Zentrum steht die Friedenseiche, ein etwa 250 Jahre alter Baum, der auf einer kleinen Insel inmitten einer Straße wächst und als Naturdenkmal unter Schutz steht. Der Wasserturm von 1912 wurde nach der Stilllegung in ein Wohnhaus umgewandelt und zeigt, wie die Stadt ihre historischen Bauten neu nutzt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.