Bilsteinhöhle, Schauhöhle in Warstein, Deutschland.
Die Bilsteinhöhle ist eine unterirdische Kalksteinhöhle bei Warstein mit mehreren Kammern und natürlichen Formationen aus Wasser- und Gesteinsabbau. Das System erstreckt sich auf eine beachtliche Länge und zeigt verschiedene Strukturen, die über lange Zeit entstanden sind.
Ein Waldarbeiter namens Franz Kersting entdeckte die Höhle 1887 während Straßenarbeiten, woraufhin der Geologe Emil Carthaus sie untersuchte. Diese frühe Erkundung markierte den Beginn der wissenschaftlichen Dokumentation dieses Höhlensystems.
Der Name der Höhle stammt von der nahegelegenen Bilstein-Ortschaft und verbindet die Höhle mit der lokalen Siedlungsgeschichte. Heute können Besucher während ihres Rundgangs die Verbindung zur umliegenden Landschaft und Gemeinde spüren.
Die Höhle behält das ganze Jahr über eine kühle Temperatur von etwa 8 Grad Celsius, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen, unabhängig von der Jahreszeit. Der Zugang zu den einzelnen Kammern erfordert unterschiedliche Grade an körperlicher Fitness, wobei einige Passagen eng sein können.
Ein unterirdischer Fluss fließt durch die unteren Bereiche des Höhlensystems und trägt weiterhin zur Umgestaltung der Kalksteinformationen bei. Dieser aktive Wasserlauf zeigt, dass die Höhle auch heute noch wächst und sich verändert.
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