Berliner Experimentier-Reaktor, Forschungsreaktor auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie in Berlin-Wannsee
Die Neutronenquelle BER II ist ein Forschungsreaktor im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, der von 1974 bis 2019 Neutronen für wissenschaftliche Experimente erzeugte. Das Gebäude zeigt eine schlichte, funktionale Architektur mit solidem Äußerem, das seine Rolle als Forschungseinrichtung verdeutlicht.
Der Reaktor wurde 1974 in Betrieb genommen und diente über 40 Jahre lang der Neutronenforschung in Deutschland. Nach einer langen Betriebsphase wurde er 2019 stillgelegt, um dem Platz für neue Technologien in der Materialwissenschaft zu machen.
Das Gelände ist organisiert und verfügt über Gehwege und Beschilderung, wobei der Zugang aus Sicherheitsgründen kontrolliert wird. Besucher sollten damit rechnen, dass Sicherheitsmaßnahmen gelten und dass das Gelände derzeit zur Stilllegung vorbereitet wird.
Das Gelände war Teil eines europäischen Forschungsnetzwerks und trug jahrzehntelang zu Erkenntnissen über Materialeigenschaften bei, bevor neuere neutronenquellen mit höherer Leistung wie die europäische anlage in Schweden seine rolle übernahmen. Die Stilllegung zeigt den Wandel in der wissenschaftlichen infrastruktur und wie forschungseinrichtungen sich weiterentwickeln.
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