Berliner Flaktürme, Befestigter Verteidigungsturm am Großer Bunkerberg, Deutschland
Die Flaktürme in Berlin sind massive Betonbauwerke, die zwischen 1940 und 1944 als Luftschutzanlagen entstanden und teilweise noch heute sichtbar sind. Sie dienten gleichzeitig als Unterstand für Zivilisten, als Geschützstände und als Lagerstätten für wichtige Bestände.
Das Projekt begann 1940 auf Befehl der Nazi-Führung, nachdem britische Bombenflüge die Stadt trafen. Weitere Türme entstanden bis 1944 und waren Teil einer umfassenden Strategie zur Verteidigung Berlins gegen Luftangriffe.
Die Anlage prägt das Stadtbild von Mitte und erinnert täglich an Berlins Zeit unter Beschuss. Besucher sehen heute, wie die Stadt damals versuchte, sich und ihre Schätze zu schützen.
Die Wieße sind von außen sichtbar, doch ist der Zugang zu innen oft eingeschränkt oder nicht möglich. Wer die Geschichte erkunden möchte, sollte vorab prüfen, welche Anlage aktuell zugänglich ist.
In den unterirdischen Kammern wurden während des Kriegsendes Kunstwerke und Artefakte aus Berliner Museen gelagert, um sie vor Zerstörung zu bewahren. Diese Funktion als improvisierte Kunstlagerstätte macht die Türme zu einem wichtigen Kapitel der Kulturgeschichte der Stadt.
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