Parsteiner See, See in Chorin, Deutschland
Der Parsteiner See ist ein Binnengewässer in der Schorfheide-Chorin Biosphärenreservat, das sich über mehrere Becken erstreckt und stellenweise über 30 Meter tief wird. Schilfgürtel säumen die Ufer, während mehrere Halbinseln wie Pehlitzwerder in das Wasser ragen und verschiedene Landschaftszonen miteinander verbinden.
Das See entstand während der Eiszeit aus einem Gletscherbecken, das Zungenbecken bildete und die heutige Form mit ihren mehreren Buchten prägte. Im Mittelalter ließen sich Zisterzienser an seinen Ufern nieder und hinterließen Spuren ihrer Klosterkultur in der Region.
Die Halbinsel Pehlitzwerder trägt Spuren eines mittelalterlichen Klosters, das einst hier stand und die Geschichte der Region prägte. Diese Orte erzählen heute von der Verbindung zwischen Glauben und Natur, die das Umland über Jahrhunderte hinweg geprägt hat.
Besucher finden Badestellen in der Nähe des Campingplatzes und an der Halbinsel Pehlitzwerder, wo das Schwimmen zugelassen ist. Motorboote sind begrenzt, um die Wasserqualität zu schützen und ruhigere Bedingungen für andere Aktivitäten zu bewahren.
Der See beherbergt seit 2007 eine Tauchbasis am Campingplatz, wo Besucher die unterwasserwelt erkunden können. Diese Möglichkeit zieht Taucher an, die die Gewässerflora und -fauna sowie versunkene Strukturen hautnah erleben möchten.
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