Evangelische Kirche und alter Friedhof in Zwingenberg, schlichter verputzter Bruchsteinbau, Werkstücke aus rotem und gelbem Sandstein, Satteldach mit Schiefer gedeckt, vierseitiger schlanker Kirchturm mit oktogonalen Helm mit seitlichen Wichhäuschen und Wetterhahn in Zwingenberg, Landkreis Bergstraße
Die Evangelische Bergkirche Zwingenberg ist ein Kirchengebaude aus Sandstein, Schiefer und Putz, das auf einem Hugel uber der Stadt errichtet wurde und weithin sichtbar ist. Der Innenraum folgt der Form einer Saalkirche ohne Seitenschiffe, mit einfachen Holzbanken, kleinen Fenstern und einem bescheidenen Altar vorne.
Die Kirche wurde 1258 als kleine Kapelle mit flacher Holzdecke gegrundet und spater erheblich erweitert um die wachsende Gemeinde aufzunehmen. Im 17. Jahrhundert wurde sie nach der Zerstorung durch Kriegsereignisse wieder aufgebaut und modernisiert, wobei das Dach, die Turmuhr und die Orgel erneuert wurden.
Die Bergkirche trägt bis heute den Namen ihrer Lage auf dem Berg und ist Treffpunkt für lokale Gottesdienste und Gemeindeversammlungen. Die Fenster zeigen Glasmalereien, die von Zwingenberger Familien über Generationen gestiftet wurden und ihre Verbundenheit mit dem Ort dokumentieren.
Der Kirchenplatz ist uber schmale Wege erreichbar und liegt friedlich abseits des Hauptstadtverkehrs, wodurch ein ruhiges Besuchserlebnis entsteht. Besucher sollten vorsichtig auf unebenem Gelande gehen und konnen das Interieur durch die Tur und kleine Fenster erkunden.
Die Orgel der Kirche war eine Schenkung des Landgrafen Ernst Ludwig und ist die alteste noch funktionierende Orgel der Region, steht heute aber in Worfelden. Im Chor findet sich ein grosses Kruzifix mit Teilen aus der Zeit vor der Reformation, das die katholischen Wurzeln des Gebaudes bewahrt.
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